08. Dezember 2016, 19.30 Uhr • Vortrag: "KIRCHENRAUM ALS BILDERBIBEL" – Prof. Joachim Skerl, Donnerstag >>>
23. Februar 2017 • Vortrag: "GEHEIMNIS OKTOGON" – Landessuperintendent i.R. Traugott Ohse

Das Kloster Doberan ist eine Tochtergründung der Zisterzienserabtei Amelungsborn aus der Linie Morimond und wurde auf Veranlassung von Bischof Berno im Jahre 1171 in Althof durch den Obotritenfürst Pribislav gegründet.
Bereits 1179 wurde diese Gründung zerstört, 78 Brüder verlieren ihr Leben. 1186 wird das Kloster erneut gegründet, jetzt durch den Neffen Pribislavs, Nikolaus von Rostock, jedoch nicht in Althof, sondern an heutiger Stelle.
Das Kloster wird rasch zu einem geistlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Schwerpunkt in Mecklenburg, besonders für den Norden des Landes, und erlangt wesentlichen Einfluss.
Alles Leben im Kloster wird von der Benedict-Regel geprägt: ORA ET LABORA (bete und arbeite). Gottesdienst und Gebet regeln den Tag. Das Herz des Klosters ist das »Oratorium«, die Kirche.
Zum »Organismus Kloster« gehört eine Reihe lebenswichtiger Funktionen. Die Haupttätigkeit liegt in der Landwirtschaft. Stallungen, Äcker, Weiden bilden die Arbeitsbereiche der Konversen, der Laienbrüder, etwa 120 erfahrene Männer. Fischerei, Imkerei, Handwerk aller Art, zeitweise sogar Glockenguss, ja Handel und Versorgung, Verwaltung, Gäste- und Krankenbetreuung, Mühlenbetrieb mit Brauen und Backen und umfangreiche Bautätigkeit kommen hinzu. Bis weit in den Osten werden Ländereien erworben. Stadthöfe werden errichtet, Mühlen und Salzpfannen betrieben. Umfangreicher Handel bedeutet auch Reisetätigkeit. Das Kloster wird visitiert und visitiert seinerseits die Tochtergründungen in Dargun und Pelplin.
Bedingt durch den Niedergang des Klosters und die Entwicklung nach der Reformation wird das Kloster 1552 aufgelöst. Die Gebäude verkommen zu Steinbrüchen.

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GROSSE SPENDENAKTION für das Wirtschaftsgebäude
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Neue Artikel in der Presse-Rubrik

• Neue Publikationen über das Kloster Doberan >>>
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Neues von der AG "Planung und Projekte":
Auf dem Klostergelände ist der Bauhof aus dem ehemaligen Marstallgebäude an der westlichen Klostermauer ... >>>

Tel 038203 62843   |   info@klosterverein-doberan.de
Historischer Abriss
1098
1115
1123
1129
01.03.1171
10.11.1179
25.06.1186

1209
1219
03.10.1232

1243-1252
1258
27.10.1276
1282/85
1270-1280
1280-1290
1280-1290
um 1290
1297
um 1295
um 1300
um 1300
• Gründg. v. Citeaux, dem ersten Kloster d. Reformordens d. Zisterzienser
• Gründung von Morimond, Tochter von Citeaux
• Gründung von Altencamp, Tochter von Morimond
• Gründung v. Amelungsborn, Tochter v. Altencamp
• Gründung des Klosters Alt-Doberan, Tochter von Amelungsborn
• Zerstörung des Klosters Alt-Doberan, 78 Mönche finden den Tod
• Amelungsborner Mönche gründen das Kloster
  Doberan an seinem heutigen Platz neu
• Doberaner Mönche übernehmen d. Kloster Dargun
• Beisetzung von Pribislav im Kloster Doberan, das
• Kloster wird Grablege für Mecklenburger Herzöge
  Weihe der romanischen Klosterkirche Doberan
• Bau des Beinhauses im Kloster Doberan
• Gründung des Tochterklosters in Pogutken
• Umsiedlung dieses Tochterklosters nach Pelplin
• Grabtumba der Königin Margarethe von Dänemark
• Bau des Kornhauses
• Bau des Wirtschaftsgebäudes
• Bau der Ringmauer um das Klostergelände
• Bau der Wollscheune
• Gotische Kirche im Rohbau vollendet
• Einbau des Gestühls für Mönche und Konversen
• Fertigstellung des Hochaltarretabels
• Aufstellung des Kelchschrankes
um 1300

1301
1309-1337
1368

04.06.1368
um 1370
1378/79
1210/20
1398
20.11.1464
05.03.1552

15.01.1553
1583
um 1634
1637/38
um 1900
1920
1962-1984
seit 2002
ab 2007
• Glasmalerei der Fenster; mit Mutter Maria, Johannes dem Täufer,
  Johannes dem Evangelisten
• Guss der mittelalterlichen Glocke
• „Mönchskrieg“ im Kloster Doberan
• Aufstellung der Chorschranke mit Kreuzaltar-
  Retabel und Triumphkreuz
• Schlussweihe des gotischen Münsters
• Aufstellen des Sakramentsturms
• Reimchronik des E. von Kirchberg, entstanden im Kloster Doberan
• Aufstellen des Mühlenaltars
• Aufbau der Astronomischen Uhr im Münster
• Redentiner Osterspiel vollendet
• Aufhebung des Klosters Doberan, der letzte Abt Nikolaus
  Pepperkorn übersiedelt nach Pelplin
• Herzog Ulrich verhindert den Abbruch d. Münsters
• Aufstellen des Großen Fürstenepitaphs
• Bau der Grabkapelle des Herzogs Adolf Friedrich
• Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg
• Ende der Restaurierung durch G. L. Möckel
• letzte Beisetzung eines Herzogs (Herzog Adolf)
• Generalrestaurierung des Münsters
• Fortführung von Restaurierungsarbeiten
• Vorbereiten eines Antrags für die Anerkennung des Klosters Doberan
  als Weltkulturerbe
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