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VEREIN DER FREUNDE UND FÖRDERER DES KLOSTERS DOBERAN E.V.

• VEREIN - PROJEKTGRUPPEN •
Forschung und Vortrag

Die Arbeitsgruppe Forschung und Vortrag erarbeitet und veröffentlicht Kenntnisse über

• das Wesen und Wirken des Zisterzienserordens,
• die Gründung und das Wachsen des Klosters Doberan sowie seine Bedeutung für die regionale Entwicklung,
• die Beziehungen des Klosters Doberan zu seinen Landesherren und seinem ländlichen und städtischen Umfeld,
• die Insassen des Klosters Doberan und die von ihnen geschaffenen kirchlichen und weltlichen Bauten sowie deren Ausstattung,
• die Entwicklung der Klosteranlage nach der Reformation bis zur heutigen Zeit.

Darauf aufbauend werden Gedanken erarbeitet und Aktivitäten ausgelöst, um das geistige und kulturelle Erbe der Zisterzienser zu pflegen und in ihrem Sinne den Erhalt und die Wiederbelebung der Klosteranlage zu fördern. Dazu initiiert der Verein Ausstellungen, Vorträge sowie Veröffentlichungen wie z.B. in den Heften der vom Verein herausgegebenen Schriftenreihe CONVENT und regt Studien- und Diplomarbeiten an. Aktuelle Forschungsaufgaben sind
• die für die Entwicklung des Doberaner Klosters bedeutsamen Urkunden und ihre Übertragung in die heutige Sprache,
• die Wirksamkeit der Doberaner Äbte vom Anfang des 15. Jahrhunderts bis zur Auflösung des Klosters
• Kenntnisse über Inhalt und Verbleib des Schriftgutes der mittelalterlichen Klosterbibliothek.

Planung und Projekte

Aktuelle Tätigkeiten:
Auf dem Klostergelände ist der Bauhof aus dem ehemaligen Marstallgebäude an der westlichen Klostermauer im Dezember 2012 ausgezogen, das Gebäude steht leer, die Frage der neuen Nutzung ist aber noch nicht abschließend geklärt. Auf Einladung des Wirtschaftsausschusses der Stadt Bad Doberan hat der Förderverein am 28.02.2013 sein Konzept einer Nutzung des Großen Wirtschaftsgebäudes und des Bauhofes einmal vortragen dürfen. Weitere Gespräche sind angedacht.
Permanente Tätigkeiten:
Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die unterschiedlichen Eigentümer des Klosters Doberan (Land MV, Stadt Bad Doberan, Ev. Kirchengemeinde und private Eigentümer) bei der Suche nach einer möglichst klosterangemessenen Erhaltung und Nutzbarmachung ihrer Gebäude zu unterstützen, das betrifft sowohl die Anlagen insgesamt, als auch die einzelnen Gebäude (siehe Lageplan der Münster- und Klosteranlage). Schon seit vielen Jahren beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit der Frage der Sanierung und der Wiederbelebung des Wirtschaftsgebäudes aus dem Jahre 1283, das 1979 durch Feuer zerstört wurde und seither ohne schützendes Dach der Witterung ausgesetzt ist. Hier besteht dringender Handlungsbedarf zur Rettung der Bausubstanz. „Ein neues Dach für neues Leben“, so heißt der Leitspruch, mit dem wir auf diesen Notstand aufmerksam machen und um Spenden bitten, denn ohne finanzielle Unterstützung durch Sponsoren kann diese Maßnahme allein durch die öffentliche Hand nicht finanziert werden. Dabei ist es natürlich auch wichtig, die Frage der endgültigen Nutzung des Gebäudes zu klären - nach einer Generalinstandsetzung stünden immerhin mehr als 4.000 qm Fläche zur Verfügung! Sie sollte sich en der historischen Bedeutung des Wirtschaftsgebäudes, seiner architektonischen Einmaligkeit und der überregionalen Bedeutung des Kloster Doberan als Kreuzungspunkt der europäischen Zisterzienserwege im Ostseeraum orientieren. Dazu zählen die Funktionen der Gästebetreuung, Beherbergung, Begegnung, Bildung, Besinnung und kreative Betätigung.

Klostergarten und -park

Im Jahr 2002 wurde der Klostergarten auf Initiative und unter Mitwirkung des „Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Doberan e.V.“ auf der Fläche eines ehemaligen Kleingartens im Klostergelände angelegt. Großen Anteil hatte dabei die „Agenda-21-Gruppe“. Die Stadt stellte das Gelände zur Verfügung. Der städtische Bauhof sowie der Verein „Perspektive für die Region e.V.“ leisteten und leisten bei Bedarf tatkräftige Hilfe. Die Betreuung des Klostergartens liegt hauptsächlich in den Händen des „Kornhausvereins e.V.“ und der Arbeitsgruppe „Klostergarten“, die als Arbeitsgruppe des „Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Doberan e.V.“ agiert. In den ersten Jahren konnte das Kornhaus mit Unterstützung und Förderung des Arbeitsamtes Verträge mit Arbeitskräften schließen, die neben anderen Aufgaben auch die Pflege des Klostergartens übernahmen. Nachdem diese geförderten Maßnahmen ausliefen, meldeten sich nach einem Aufruf in der örtlichen Presse mehrere freiwillige Helfer, die im Garten die Pflege bestimmter Flächen übernahmen. Diese Gruppe trifft sich regelmäßig jeden ersten Dienstag im Monat ab 9:00 Uhr (in der Saison) oder 9:30 Uhr (im Winter) zu gemeinsamen Arbeitseinsätzen und Beratungen im Klostergarten oder im Kornhaus (Krauthaus). Zwischen diesen Treffen pflegt jeder Helfer der Gartengruppe seinen eigenen Bereich nach Bedarf. In unseren Garten kommen sehr viele Besucher und wir hören oft, dass die Anlage wunderschön und gut gepflegt sei. Das ist der Lohn für viele Stunden Arbeit. Wir freuen uns über jede helfende Hand und laden Sie zur Mitarbeit in unserem Klostergarten ein. Kommen Sie zum monatlichen Treff oder fragen Sie im Kornhaus nach!

Öffentlichkeit und Werbung

Die Arbeitsgruppe hat sich zur Aufgabe gemacht, den Verein in den Medien, in Presse, Funk und Fernsehen präsent sein zu lassen. Es geht darum, das Interesse möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Bad Doberan, sondern weit über den Ort und das Land hinaus für das Kloster Doberan, seinen Wert und seine Möglichkeiten zu wecken und wirksame Unterstützung zu erreichen. Dazu gehören Berichte über die Aktivitäten des Vereins, wie Vorträge, Gespräche und Verhandlungen, Kontakte und Aktionen, aber auch über Probleme, Gefährdungen und Chancen. Beispiele aus anderen Bereichen im europäischen Raum, die Anregungen und Hilfen bieten, sollen publiziert werden.

Ausstellung und Museum

Dringend erforderlich ist es, für die zahlreichen Touristen - darunter sind jährlich bis zu 150.000 Besucher des Münsters - Informationen über das Kloster, seine Entstehung und Entwicklung, seine Ausbreitung und Bedeutung einst und jetzt in Ausstellungen anschaulich aufzubereiten. Dazu sind Exponate ausfindig zu machen, Texte zu erstellen, auch Bildmaterial ist zu sichten und zu bearbeiten. Das Münster benötigt dringend die Ergänzung durch ein Klostermuseum. Dafür sind Räume in Aussicht genommen, die genügend Platz bieten für Ausstellungen zum Kloster Doberan, zum Zisterzienserorden und für Sakralkunst aus Mecklenburg. Die Arbeitsgruppe will sich für diese Aufgaben in vergleichbaren Museen umsehen und kundig machen. Der Verein hat ein Arbeitspapier entwickelt, in dem die Rolle des Klosters in der Vergangenheit und Gegenwart beschrieben und mögliche Perspektiven aufgezeichnet werden. Er ist in ständigem Austausch mit Vertretern der Stadt in der gemeinsamen Arbeitsgruppe KLOSTER und hält Kontakt zur Denkmalpflege und zu an der Entwicklung engagierten und interessierten Institutionen, Gruppen und Personen.