Klostergarten trifft Jugendclub: Gemeinsam gärtnern, kochen und anpacken
von Claudia Pirch-Masloch
Im Januar 2024 hat der Doberaner Klostergarten neue Nachbarn bekommen – in den Seitentrakt des Kornhauses zog der Jugendclub Bad Doberan ein (Träger: Internationaler Bund e. V.). Was lag da näher, als Kontakte zu knüpfen? Gesagt, getan – wir, die Aktiven des Klostergartens, sammelten Ideen, wie man jungen Menschen die Tradition eines Heilkräutergartens und den Umgang mit der Natur näherbringen kann.
Das erste Treffen fand in den Winterferien am 17. Februar 2026 statt…
…Beschnuppern beim gemeinsamen Zubereiten eines Mango-Chutneys geben. Die Betreuerinnen fanden unsere Idee toll, kauften ein und luden die Kids über die sozialen Medien zum gemeinsamen Kochen ein. Vier MitstreiterInnen des Klostergartens und drei Mädchen des Jugendclubs schnippelten, rührten und kochten emsig. Das Ergebnis war eine große Schale voll frischem Chutney und 16 Einmachgläser mit Mango-Chutney. Als die männlichen Besucher des Jugendclubs vom Rodeln auf dem Klostergelände hungrig mit an den Tisch kamen, war die Begeisterung groß. „Einfach köstlich“, war der Kommentar eines jungen Genießers.


Unsere nächste gemeinsame Aktion fand am 24. März 2026 statt.
Die Stiele der Pflanzenbeschilderung in den Beeten waren durch langes Stehen im nassen Boden morsch geworden. Eine tolle Gelegenheit, gemeinsam die alten Schrauben zu entfernen, neue Stiele zu sägen, vorzubohren und an den Pflanzentafeln zu befestigen. Wir hatten mit circa fünf TeilnehmerInnen gerechnet und waren begeistert, dass sich eine Truppe von zehn Kindern einfand. Zum Glück gab es noch andere Aufgaben zu erledigen, sodass alle mithelfen konnten. Neben der Reparatur von 30 Pflanzentafeln wurde ein neuer Kompostkasten aufgestellt, der vom Jugendclub und dem Klostergarten genutzt werden kann.
Und die Fläche neben der hinteren Treppe des Jugendclubs wurde planiert. Denn unsere nächste gemeinschaftliche Aktion wird das Aufbauen eines Hochbeets sein. Darin können die Kids des Jugendclubs Kräuter und Tomaten anpflanzen oder die eigene Lieblingspflanze kultivieren. Die Mittel für das Hochbeet hat die Stiftung Klima- und Umweltschutz MV zur Verfügung gestellt, denn junge Menschen an die Natur heranzuführen, ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unserer schönen Welt.


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