Schatzfund auf dem Turm des Münsters 2014
von Jan Poschauko
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In der Turmspitze des Doberaner Münsters wurde im Mai 2014 bei Sanierungsarbeiten ein kleiner „Schatz“ in Form von alten Zeitkapseln entdeckt. Bei der Öffnung der Turmknäufe kamen historische Münzen, Urkunden und Dokumente zum Vorschein, die bei früheren Bauarbeiten dort eingelegt wurden.
- Der Turmfund: Im Jahr 2014 wurden im Rahmen der Sanierung drei historische Zeitkapseln aus dem Turmknauf geholt, fachgerecht dokumentiert und anschließend durch neue Kapseln für die Nachwelt ergänzt.
- Die Fundstücke: Der Inhalt der historischen Kapseln umfasste Münzen, wie beispielsweise ein Dütchen aus dem Jahr 1647, sowie diverse handgeschriebene Dokumente und Zeitungen vergangener Jahrhunderte.
- Der eigentliche „Münzschatz“: Der wohl berühmteste Schatzfund in Bad Doberan wurde im November 1804 von Tagelöhnern gemacht. Damals wurden bei Grabungen nahe dem Münster über 4000 Gold- und Silbermünzen entdeckt, die heute zu den bedeutendsten Funden in ganz Mecklenburg zählen.
Das Numismatische Nachrichten Blatt hat in der neuesten Ausgabe einen Beitrag dazu veröffentlicht.


