Tag der offenen Klosterstätten
von Martin Dostal
Zum vierten Mal öffneten am Sonntag, dem 12. April 2026, landesweit zahlreiche Klosterstätten gemeinsam ihre Türen. Die 2011 gegründete Gemeinschaft der Klosterstätten in Mecklenburg-Vorpommern e. V. mit Sitz in Bad Doberan organisiert diesen besonderen Aktionstag.
Auch im Kloster Doberan standen gleich mehrere Türen offen: Das Doberaner Münster lud zu Besichtigungen und Führungen ein, der Münsterbauverein empfing die Gäste mit Kaffee und Kuchen.

Und auch wir als Klosterverein waren aktiv. Im Besucherzentrum beantworteten Mitglieder des Vereins die Fragen der Besucher. Am Modell der Klosteranlage erläuterten sie die zahlreichen Gebäude, von denen glücklicherweise noch viele erhalten sind. Das Besucherzentrum ist regulär dienstags bis samstags von 11 bis 15 Uhr sowie sonntags von 12 bis 15 Uhr geöffnet.
Trotz laufender Bauarbeiten war auch die Backhausmühle zugänglich. Die Ehrenamtlichen der Mühlengruppe präsentierten den vielen Interessierten die Funktionsweise der Zisterzienser-Wassermühle und erklärten die historischen Tätigkeiten des Müllers. Ein besonderes Highlight: Erstmals konnten Repliken historischer Mahlsteine bewundert und ein Blick auf die künftige Ausstellung geworfen werden.


Wer es verpasst hat, hat am Deutschen Mühlentag (Pfingstmontag, 25. Mai) die nächste Gelegenheit zur Besichtigung.

Der Tag der offenen Klosterstätten bringt den Menschen die Geschichte der insgesamt 29 Klöster und klösterlichen Stätten in Mecklenburg-Vorpommern näher. Er bietet die Möglichkeit, sich über „neues Leben in alten Gemäuern“ zu informieren und sich vielleicht sogar selbst zu engagieren.
Neben dem regen Zuspruch freut sich der Klosterverein über die vielen kleinen Spenden – sie sind wichtige Bausteine auf dem Weg zu unserem großen Ziel „Neues Leben unter neuem Dach„.