Fortführung der Ausführungen von Frank Hamann

Hamann setzt mit der Geschichte des vorpommerschen Gebietes seit Karl dem Großen an. Bereits 780 kam es zu einem Beistandsvertrag und ersten Christianisierungsversuchen. 1057 wurde das Gebiet der Zirzipanen Teil des obotritischen Reiches. 1164 gelang Heinrich, dem Löwen der Sieg über die Obotriten. 1171 erobern die Dänen unter Waldemar das Gebiet. Daher treffen am 25. Juni 1172 Mönche aus dem Zisterzienserkloster Esrom in Dargun ein. 1198/99 ziehen sich die Darguner Mönche aufgrund von Kriegswirren ins dänische Eldena zurück. 1209 wird das Kloster Dargun von Doberaner Mönchen neu besiedelt. 1224 wird die Klosterkirche St. Marien geweiht. Es entstand ein jahrelanger Streit um die Paternitätsrechte für Dargun zwischen Esrom und Doberan, der 1258 durch einen Beschluss des Generalkapitels zugunsten von Doberan entschieden wurde. Esrom erhielt Geldzahlungen von Doberan. Kloster Dargun wurde durch Landschenkungen reich, der Landbesitz wurde mit deutschen und auch dänischen Bauern besetzt, Dargun galt als wirtschaftlich erfolgreich. Es konnte viel Besitz in Pommern erworben werden. 1260 wurde das Tochterkloster Bukow gegründet.

1552 wurde das Kloster im Zuge der Reformation aufgelöst, 1556 ging es in den Besitz von Ulrich von Güstrow über und wurde seine Nebenresidenz. In mehreren Bauphasen wurde das Schloss errichtet. Im 30jährigen Krieg und der Franzosenzeit kam es zu starken Beschädigungen. 1873 wurde die Ackerbauschule in Dargun eröffnet, am 1.5.1945 brannte die Anlage. 1991 wird der Förderverein gegründet Die Ruine wird von Schutt befreit und einige Sicherungsmaßnahmen können durchgeführt werden, es finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen auf dem Gelände statt. 

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