von Dirk Emmerich
Das war ein Schreck am Donnerstag Nachmittag und Abend. Wetterkapriolen, die wir uns in den nächsten Tagen nicht so wünschen. Auf Sonne folgt Regen, dann Gewitter und Sturm. Eigentlich ist das Wetter doch immer gut zum Klostermarkt.
Am Freitag-Morgen schien dann wieder die Sonne. Aufatmen. 24 Stunden vor der Eröffnung des Klostermarktes herrscht auf dem Marktgelände immer Hochbetrieb. Die ersten Händler sind angereist, es wird gehämmert, gebaut, von links nach rechts transportiert. Am Samstag zur Eröffnung soll alles tip-top sein.




So um die zwanzig Klostervereinsmitglieder waren aktiv, die meisten von ihnen kennen das Procedere, sie sind ein eingespieltes Team. Viele vom harten Kern sind inzwischen über 70. Und wenn etwas nicht auf Anhieb klappt: „Wie haben wir das eigentlich letztes Jahr gemacht?“ Einer weiß es immer. Ein bisschen mehr Nachwuchs, ja das wäre schon wünschenswert.

Fester Bestandteil des Rituals am Freitag ist ein gemeinsames Frühstück. Während die Marktjungs Zelte, Bänke, Tische und anderes mehr aufgebaut haben, haben die Marktmädels Eier gekocht, Gemüse geschnitten und frische Brötchen zubereitet. Dazu gab es Wasser (Still, Medium, Classic), nein für Bier ist es zu früh (vielleicht später). Nach 20 Minuten ging es dann wieder an die Arbeit, das große Zelt war ja noch gar nicht aufgebaut. Hier sind immer viele Hände gefragt.


