Viele Besucher am Mühlentag

25/05/2026

von Dirk Emmerich

Pfingstmontag ist Deutscher Mühlentag – so auch bei uns. Die Backhausmühle hatte von 11:00 bis 17:00 Uhr ihre Pforten geöffnet, und der Andrang war groß. Zwar haben wir in diesem Jahr keinen neuen Rekord gebrochen, aber mit 683 Besuchern konnten wir uns über die zweithöchste Resonanz an einem Mühlentag freuen. Großartig!

Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich viele auf den Weg gemacht – und es waren bei Weitem nicht nur Doberaner. Rainer Fourmont und sein Team von der Mühlengruppe hatten den Tag über Wochen vorbereitet, und der Einsatz hat sich gelohnt. „Auch in diesem Jahr war der Mühlentag wieder ein großartiger Tag für den gesamten Klosterverein. Über sechs Stunden lang so vielen Interessierten die Funktionsweise und die Bedeutung der Mühle für Bad Doberan zu erklären, ist eine große Bestätigung für unser Engagement“, betonte Rainer Fourmont.

Seit letztem Jahr gibt es keine klassischen Führungen in Gruppen mehr – stattdessen lief alles sehr formlos und entspannt ab. Rainer Fourmont, Ralf Schulz, Reinhard Firzlaff und weitere Mitstreiter standen als Ansprechpartner bereit. Sie erklärten die Funktionsweise, die Geschichte sowie den Wiederaufbau der Mühle und beantworteten Fragen. So entstanden zwanglose Gesprächsrunden. Dieses Konzept hat sich bewährt und die klassischen Führungen dauerhaft abgelöst. An den Handmühlen konnten die Besucher ein Gefühl dafür entwickeln, was es bedeutet, Müller zu sein.

Am Eingang zur Mühle gab Vereinsvorsitzende  Sabine Krahn-Schulze einen Einblick in die Arbeiten am Wirtschaftsgebäude und das Projekt „Neues Leben unter neuem Dach“ – und warb zugleich für den in knapp zwei Wochen stattfindenden 15. Doberaner Klostermarkt

Die Doberaner Mühle war nicht die einzige, die an diesem Pfingstmontag ihre Tore öffnete: Der Mühlentag fand bundesweit statt. In Mecklenburg-Vorpommern betreut der Mühlenverein MV e. V. über 300 Mühlen – darunter Wasser-, Wind- und Motormühlen. Rund 240 von ihnen stehen unter Denkmalschutz.

Auch für das leibliche Wohl der Besucher war bestens gesorgt: Die Müllerinnen hatten reichlich Kuchen gebacken – sie hatten schon im Vorfeld mit einem größeren Andrang gerechnet. Und der Kuchen war köstlich! Wer ihn nicht probiert hat, hat wirklich etwas verpasst. Kaffee gab es natürlich auch dazu.

Es war ein rundum gelungener Tag. Darauf ein Bier! Obwohl wir in Mecklenburg-Vorpommern sind, schmeckt auch das Bayerisch Hell. Das hatten sich alle verdient. Ralf Schulz, der hier leider auf dem Foto fehlt, weil er fotografiert hat, fasste die Stimmung mit folgenden Worten zusammen: „Ich bin stolz ein Mitglied dieser Gemeinschaft zu sein. GLÜCK ZU!

Und wer diesen Text bis hierher gelesen hat und denkt: „Da habe ich ja was verpasst…“ – keine Sorge: In zwei Wochen ist Klostermarkt! Dann öffnet die Mühle wieder ihre Türen – und zwar an beiden Tagen.

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